Silvia & Maik Göpel
Kinderlieder & Chansons
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Maiks Kinderlieder 3
(2010 - 2017)

01. Ich glaube, es geht los 02. Schokoladenbart 03. Ich werde große Schwester 04. Regentropfen 05. Der Blauwal Blasius 06. Tausendfüßler 07. Qua(r)k-Frösche 09. Wir bekommen einen Hund 10. Wackeldackel 11. Schneckenlied 12.  Sssss, Sssss, Sssss, eine Schlange 13. Ich mag die Blumen 14. Trrrr, heute klingelt der Wecker lang 15. In der Hasenschule 16. Fingerschnipsen 17. Opas Zähne 18. Zahnputzlied 19. Gurgelkonzert 20. Mäusezirkus auf Tournee 21. Katzenhaare im Hexenhaus 22. Ich werde großer Bruder 23. Im grauen November 24. Gackert da wieder jemand 25. Ich glaube, jetzt ist Schluss


01. Ich glaube, es geht los
(Text & Musik: Maik Göpel)

Oma packt die Brille aus,
dem Baby flutscht der Nuckel raus,
die Anspannung wird riesengroß;
ich glaube, ich glaube, ich glaube es geht los.

Die Spatzen pfeifen es vom Dach,
die Schlafmütze wird endlich wach,
die lahme Ente läuft plötzlich famos;
ich glaube, ich glaube, ich glaube es geht los.

Der Langweiler schleicht aus dem Haus,
der Miesepeter nimmt Reißaus,
die Trantüte erzählt‘s dem Trauerkloß:
Ich glaube, ich glaube, ich glaube es geht los.

Kein Pirat bleibt stille sitzen,
der Indianer kommt ins Schwitzen
und am Nordpol jodeln Eskimos.
Ich glaube, ich glaube, ich glaube es geht los.

Unser Zappel-Philipp trappelt
bis die Götterspeise zappelt,
dazu quietscht die Nervensäge bloß.
Ich glaube, ich glaube, ich glaube es geht los.

Das „Es-geht-los-Lied“ klingt gleich aus,
ich bin gespannt auf den Applaus,
meine Stimmung ist schon jetzt grandios.
Ich glaube, ich glaube, ich glaube es geht los.


02. Schokoladenbart
(Text & Musik: Maik Göpel)

Schokola – Schokolalalaladenbart
vom Schokola – Schokolalalaladeneis – Mhm.
Schokola – Schokolalalaladenbart
vom Schokola – Schokolalalaladeneis.

Blaubeerei – Blaubeereisbecher, auch nicht schlecht.
Blau, Blau, Blau - Blaubeereisbecher schmecken echt - Mhm.
Blau, Blau, Blau – Blaubeereisbecher, auch nicht schlecht.
Blau, Blau, Blau - Blaubeereisbecher schmecken echt.

Blau, Blau, Blau – Blaubeerflecken auf meinem Hemd.
Blau, Blau, Blau - Blaubeerflecken auf meinem Hemd.
Mhm. Ich versuch die mal wegzuwischen.
Mhm, jetzt ist auch noch Schokolade im Blaubeerfleck. Mhm. Aber lecker war’s...


03. Ich werde große Schwester
(Text & Musik: Maik Göpel)

Meine Mami wird immer dicker
und Papa findet sie jetzt noch schicker.
Meine Mami wird immer runder,
da geschieht ein kleines Wunder.

Nein, sie hat nicht  zu viel rum gesessen
und sie hat auch nicht zu viel gegessen,
sie liegt nicht faul auf den Matratzen
und sie wird ganz bestimmt nicht platzen:

Ich werde große Schwester,
große Schwester, große Schwester.
Ich werde große Schwester,
und ich freu mich schon darauf.

Mama ist schwanger, ein Baby wächst in ihr.
Zusammen mit Papa erklärte sie es mir.
Ich durfte ihren Bauch ganz vorsichtig berühr‘n,
es hat sich was bewegt, da konnte ich es spür‘n:

Ich werde große Schwester…

Bevor ich geboren wurde, lag ich auch
genau so geschützt und warm in Mamas Bauch.
Es dauert neun Monate, bis man geboren wird.
Ich kann es kaum erwarten, bald sind wir zu viert.

Ich werde große Schwester…

Wenn ein Baby weint, will es vielleicht trinken?
Oder ist die Windel voll? Ups, das könnte stinken.
Wir brauchen noch ein Bett, Nuckel-Flasche, Strampelhose.
Ich helfe wo ich kann, bald bin ich hier die Große:

Ich werde große Schwester…


04. Regentropfen
(Text & Musik: Maik Göpel)

Regentro - Regentropfen am Fensterglas,
tropf, tropf, tropf - Regentropfen am Fensterglas.

Ha, Ha, Ha -  Fenster anhauchen macht jetzt Spaß.
Ha, Ha, Ha – damit putz ich das Fensterglas.
Ha, Ha, Ha – damit putz ich das Fensterglas.
Ha, Ha, Ha - Hatschi! Gesundheit!


05. Der Blauwal Blasius
(Text & Musik: Maik Göpel)

Der Blauwal Blasius
ist länger als ein Linienbus
und ungefähr zehnmal so schwer.
Im weiten Meer stört das nicht sehr.
Bl- lupp phänomenal, Blasius der Wal.

Er ist das größte Tier der Erde,
so stark, wie eine Herde Pferde.
Und wo er auftaucht, schäumt das Meer,
schaukeln die Boote hin und her.
Bl- lupp phänomenal…

Er ist ein Meeressäugetier
und er muss atmen, so wie wir.
Ohne Kiemen, frei und frisch,
schwimmt er doch munter wie ein Fisch.
Bl- lupp phänomenal…

Und taucht er unter, keine Bange:
Die Luft anhalten kann er lange!
Doch er kommt immer wieder hoch,
zum Atmen durch sein Blaseloch.
Bl- lupp phänomenal…

Er fischt nach Plankton, Krebsen, Krill.
Und ist das Meer besonders still,
hört man ihn manchmal weithin singen
und man sieht die Fontäne springen.
Bl- lupp phänomenal…


06. Tausendfüßler
(Text & Musik: Maik Göpel)

Tausendfü – Tausendfüßler, wenn’s regnet, dann
zieh‘n sie Gumm - Gummistiefel zum Gehen an,
Gumm, Gumm, Gumm, Gummistiefel zum Gehen an,
Eintausend Gumm  - Gummistiefel zum Gehen an.


07. Qua(r)k-Frösche
(Text & Musik: Maik Göpel)

Familie Frosch lebt hinterm Ort, bei den großen Wiesen,
wo die Kühe jeden Sommer frisches Gras genießen.

Sind die Kühe satt und die Euter voll,
gibt es frische Milch, das ist toll. Milch, Milch, Milch…

Die Frösche sind bereit, hol‘n die Eimer vor,
und beim Kühe melken singen sie im Chor: Milch…

Sind die Eimer voll, einer, zweie, drei,
bringen sie die Milch in die Molkerei. Milch…

In der Molkerei freuen sie sich schon:
Jeder kleine Frosch trinkt ein Glas Milch als Lohn. Milch…

Wer geduldig bleibt, wartet und nicht murrt,
bekommt aus Milch mit Beeren einmal Frucht-Joghurt. Joghurt…

Fleißig stundenlang stampft die Frösche-Mutter
aus gerührtem Rahm ein paar Kilo Butter. Butter…

Jedes Fröschchen weiß: Milch macht stark.
Strampelt man drin rum, dann wird daraus Quark. Quark…

Ach, wenn Vater Frosch doch nur draußen säße -
er macht aus dem Quark gerne Stinke-Käse. Käse…  
…Quark, Quark, Quak...

Nachts hört man die Eule, sie ist ziemlich schlau,
bis zum frühen Morgen ruft sie nach Kakao…


09. Wir bekommen einen Hund
(Text & Musik: Maik Göpel)

Die Familie hat beraten, lange, unverdrossen,
Für und Wider diskutiert und einstimmig beschlossen.
Jetzt bin ich sehr aufgeregt und das hat einen Grund:

Wir bekommen einen Hund.

Ich muss sehr viel lernen, unser Nachbar kennt sich aus,
notfalls ist auch Opa Kurt den ganzen Tag zu Haus.
So ein Tier braucht Zeit, ich freue mich darauf,
früh am Morgen steh ich bald zum Gassi gehen auf;
sogar sonntags geht es in Zukunft bei uns rund:

Wir bekommen einen Hund.

Schlafkorb, Decke, Wassernäpfe, Flohkamm, Zeckenzange,
Kauspielzeug, Futter, Halsband, Leine, Knabber-Stange.
Von Fellpflege und Hundeschule muss man viel verstehen
und zum Impfen müssen wir mit ihm zum Tierarzt gehen.
Eine lange Liste großer Aufgaben. Na Und!?

Wir bekommen einen Hund.

Er wird mein treuer Weggefährte, Spielgeselle, Retter.
Wir werden draußen rumtoben bei jedem Hundewetter.
Doch beim Fressen lasse ich ihn ungestört allein,
sonst fletscht er die Zähne und das kann gefährlich sein.
Klare Regeln, Sport und frische Luft halten Gesund.

Wir bekommen...

Beim Besuch im Tierheim lernten wir uns kennen.
Flocki ist sein Name, wir wollen uns nie mehr trennen;
sein schwarzweißes Fell sieht so kuschlig aus.
Nur noch dreimal schlafen, dann holen wir ihn nach Haus.
Ich bastle ihm ein Namensschild, bemal es kunterbunt:

Wir bekommen...

Vielleicht wollt ihr doch lieber eine Katze? Katzenbabys! Die sind so süß,
und die gehen auch mal alleine spazieren...

Wir bekommen einen Hund.

Oder ein Meerschweinchen? Das würde auch nicht so laut bellen.
So ein Hund, der hebt doch überall das Bein...

Wir bekommen einen Hund.
Oder ein Aquarium! Fische! Die sind schön bunt und so stumm;
das ist so beruhigend…

Wir bekommen einen Hund.

Na ja, Fische wedeln nicht ganz so freudig mit dem Schwanz,
wenn man nach Hause kommt...


10. Wackeldackel
(Text & Musik: Maik Göpel)

Wwwackelda – Wackeldackel beim Autofahr‘n,
wwwackeln ja, wenn wir um eine Kurve fahr‘n.

Wwweißbrotkrü - Weißbrotkrümel auf meinem Sitz.
Wwweißbrotkrü - Weißbrotkrümel auf meinem Sitz.

Wwweißbrotkrü - Weißbrotkrümel sind überall.
Ein Staubsau – ein Staubsauger wär‘ ideal.

Www, Www, Www, damit saug ich die Krümel mal.
Www, Www, Www, damit saug ich die Krümel mal
wwweg.


11. Schneckenlied
(Musik & Text: Maik Göpel)

Unendlich langsam
kriecht eine Schnecke
durchs hohe Gras
in Richtung Hecke.

Fühler nach links,
stößt sie wo an?
Fühler nach rechts,
weiter voran.

Im Schneckentempo
kommt sie daher,
an ihrem Haus
trägt sie so schwer.

Fühler nach links...

Nach einem Meter
macht sie mal Rast,
raspelt ein Blatt,
schmatzt ohne Hast.

Fühler nach links...

An Sommertagen
können sich Schnecken
unter den Hecken
prima verstecken.

Fühler nach links...

Wenn sie dort ankommt,
ruht sie sich aus,
zieht sich zurück
ins Schneckenhaus.


12. Sssss, Sssss, Sssss, eine Schlange
(Text & Musik: Maik Göpel)

II: Sssss, Sssss, Sssss, eine Schlange schleicht durch das Gras,
Sssss, Sssss, Sssss, ihre Haut ist vom Regen nass.
Summ, Summ, Summ – Bienen im Sommerblumenbeet,
Süßes su – Süßes suchen sie früh bis spät. :II


13. Ich mag die Blumen
(I like the flowers)
Trad. Kanon, dt. Text: Maik Göpel

Ich mag die Blumen, die hier am Wege steh’n,
ich mag die Berge, im Sommer zelten geh’n,
am Feuer singen, wenn es dunkel wird,
dum, di da...


14. Trrrr, heute klingelt der Wecker lang
(Text & Musik: Maik Göpel)

II: Trrrr, Trrrr, Trrrr - heute klingelt der Wecker lang.
Trrrr, Trrrr, Trrrr - heute ist endlich Schulanfang.
Zuckertü – Zuckertüten zum Schulanfang,
Tü, Tü, Tü - Zuckertüten und Weckerklang. :II


15. In der Hasenschule
(Text & Musik: Maik Göpel)

In der Hasenschule ist kein Platz mehr frei.
Jedes kleine Häschen lernt hier allerlei
über Weißkohlbeete, frisches Heu und Möhren,
übers richtig Schnuppern und das gute Hören:

Sie spitzen ihre Ohren, das ist für sie nicht schwer,
sie hören nach allen Seiten und lauschen hin und her.
Die kleinen Hasenohren wackeln ganz geschwind,
sie wackeln immer weiter, bis sie ganz müde sind.

Nach der großen Pause warten alle schon,
auf die nächste Hasenkinderschullektion -
lebensrettend wichtig, ohne zu verschnaufen,
vor dem Fuchs und vor dem Jäger wegzulaufen:

Sie laufen auf der Stelle, das ist für sie nicht schwer,
sie laufen immer schneller und schneller hin und her.
Die kleinen Stummelschwänze wackeln ganz geschwind,
sie laufen immer weiter, bis sie ganz müde sind.

In der nächste Stunde, nach dem Mittagsschlaf,
sind die Hasenkinder noch recht ruhig und brav.
Darum gibt der Lehrer ganz geheime Zeichen,
übt mit ihnen, lautlos durch den Wald zu schleichen:

Sie schleichen auf der Stelle, das ist für sie nicht schwer,
ganz vorsichtig und leise, behutsam hin und her.
Die kleinen Stummelschwänze wackeln ganz geschwind,
sie schleichen immer weiter, bis sie ganz müde sind.

Genug gelernt für heute, das lief einwandfrei,
der erste Hasenschultag ging sehr schnell vorbei.
Eins weiß jedes Hasenkind von Anfang an -
wie‘s nach Schulschluss gleich vor Freude hüpfen kann:

Sie hüpfen auf der Stelle, das ist für sie nicht schwer,
sie hüpfen immer höher und höher hin und her.
Die kleinen Stummelschwänze wackeln ganz geschwind,
sie hüpfen immer weiter, bis sie ganz müde sind.


16. Fingerschnipsen
(Text & Musik: Maik Göpel)

Fing, Fing, Fing - Fingerschnipsen ist nicht so leicht.
Fing, Fing, Fing – Noch einmal, ja, ich hab es gleich.

Bing, Bing, Bing – Ist das etwa ein Glöckchen? – Nein!
Bing, Bing, Bing – Das muss eine Triangel ein.

Trrrr, Trrrr, Trrrr – Dann setzt die kleine Trommel ein,
Trrrr, Trrrr, Trrrr – wie ein rollender Kieselstein.

Klopf, Klopf, Klopf – Eine Bongo klingt echt nicht schlecht,
Klopf, Klopf, Klopf – manchmal klopft sie fast wie ein Specht.

Zisch, Zisch, Zisch – Zischt dazu noch das Becken dann,
Zisch, Zisch, Zisch - hört sich`s wie eine Schlange an.

Haut jemand auf die Pauke, das klingt beinah,
wie ein tanz- tanzendes Elefantenpaar.


17. Opas Zähne
(Text+Musik: Maik Göpel)

Unser Opa ist der Beste, wir besuchen ihn so gern,
können mit ihm Drachen bauen oder mit ihm rumalbern.
Wenn er gute Laune hat, pfeift er die schönsten Lieder
und spannende Geschichten erzählt er immer wieder.
Er kennt die besten Witze, das ist ganz gewiss,
doch am aller lustigsten ist sein Gebiss.

Opas Zähne sehen blendend aus
und bevor er abends schlafen geht, nimmt er sie raus.
Opas Zähne schwimmen nachts im Glas,
das sieht gespenstisch aus, was für ein Spaß.

Opas alte Zähne waren total abgenutzt,
vielleicht hatte er auch nicht immer ordentlich geputzt.
Irgendwann waren sie dann zu kaputt zum Kauen,
da lies Zahnarzt Dr. Meier ein paar neue Zähne bauen.
Wenn Opa uns jetzt anlacht, sehen sie echt aus und gesund,
doch über Nacht zum Putzen nimmt er sie aus dem Mund.

Opas Zähne…

Dann spricht er so komisch und wir müssen lachen
und wir versuchen seine Art zu sprechen nachzumachen:
„Genug für heute, es ist Zeit, ich schlaf gleich ein,
morgen früh können wir wieder lustig sein.
Ruhe jetzt, sonst werd ich bös, das kann ich euch versichern,
und hört endlich auf so blöd zu kichern.“

Opas Zähne…


18. Ich geh heut zum Zahnarzt – Zahnputzlied
(Text & Musik: Maik Göpel)

Ich geh heut zum Zahnarzt
und mache den Mund auf:

AAA - AAA - AAA - AAA

Er möchte gern sehen,
wie ich Zähne putze:

AAA - AAA - AAA - AAA

Ich putze am Morgen
und Abend sehr gründlich:

AAA - AAA - AAA - AAA

Kauflächen und außen
und innen und noch mal:

Von oben, von unten,
Kauflächen, bis hinten.

Dann spülen, ausspucken,
gut spülen und gurgeln:

Grl - Grl - Grl…

AAA - AAA - AAA - AAA
Aha.


19. Gurgelkonzert
(Text & Musik: Maik Göpel)

Gurgelkon - Gurgelkonzerte sind nicht schwer.
Gurgelkon - Gurgelkonzerte sind nicht schwer.
Grl, grl, grl…

Rollerra - Rollerradrenner rollen das Rrrr.
Rrrrr, Rrrrr, Rrrrr - Rollerradrenner rollen das Rrrr.
Rrrrr, Rrrrr, Rrrrr - Grl, grl, grl…


20. Mäusezirkus auf Tournee
(Musik & Text: Maik Göpel)

Refrain: Mäusezirkus auf Tournee
von der Insel Rügen bis zum Bodensee,
heut zu Gast in unsrem Haus:
Trippel Trappel (Trippel-Trappel),
Trommelwirbel (trrr....),
Mäusepiepsen (piep.... piep),
Applaus!

Die Manege ist recht klein,
in ein Kinderzimmer passt sie locker rein.
Gleich dreht Tanzmaus Henriette
ihre erste Pirouette.

Es kann einiges passier’n,
will man auf dem Hochseil kunstvoll balancier’n;
doch ein langer Mauseschwanz
sorgt für richtige Balance.

Mäuse mit sehr guten Ohren
wurden vom Direktor sorgsam auserkoren:
Tröten an spezieller Stelle
in der Zirkusblaskapelle.

Knallerbsenjongleur Alfons
möchte gern jonglier'n mit bunten Luftballons;
doch weil Mäusekrallen kratzen,
könnten die Ballons zerplatzen.

Eine kleine Reisfeldmaus
kennt sich in chinesischer Akrobatik aus;
sie macht nach einem Spagat
Purzelbaum im Hamsterrad.

Dann verfliegt die Pause schnell:
Speckkuchen und Tierschau, Mäusekarussell;
auch der Pausenclown ist Spitze,
er kennt hundert Katzenwitze.

Fliegengitter aufgestellt,
für die allerbeste Flohdressur der Welt;
und die Gitter werden nützen,
um vor Flohstichen zu schützen.

Käsemesserwerfer Knut
kommt mit Mäusekutsche und mit Cowboyhut;
für Spaghetti Bolognese
schießt er Löcher in den Käse.

Klettermäuse mit Geschick
schaffen mit verbund’nen Augen einen Trick,
retten sich – da staunen alle –
aus ’ner Käfigmausefalle.

Kleine Mäuse, große Show,
heute hier bei uns und morgen anderswo;
beispiellos, kaum zu beschreiben.
Katzen müssen draußen bleiben!

Refrain ad lib.


21. Katzenhaare im Hexenhaus
(Text & Musik: Maik Göpel)

Ka, Ka, Ka - Katzenhaare im Hexenhaus.
Ha, Ha, Ha – Ha- Ha- Haare im Hexenhaus.

Hexenkich - Hexenkichern ist angesagt.
Chi, Chi, Chi - Hexen kichern den ganzen Tag.
Chi, Chi, Chi, Hexen kichern den ganzen Tag: Chi, Chi, Chi…


22. Ich werde großer Bruder
(Text & Musik: Maik Göpel)

Meine Mami wird immer dicker
und Papa findet sie jetzt noch schicker.
Meine Mami wird immer runder,
da geschieht ein kleines Wunder.

Nein, sie hat nicht  zu viel rum gesessen
und sie hat auch nicht zu viel gegessen,
sie liegt nicht faul auf den Matratzen
und sie wird ganz bestimmt nicht platzen:

Ich werde großer Bruder,
großer Bruder, großer Bruder.
Ich werde großer Bruder,
und ich freu mich schon darauf.

Mama ist schwanger, ein Baby wächst in ihr.
Zusammen mit Papa erklärte sie es mir.
Ich durfte ihren Bauch ganz vorsichtig berühr‘n,
es hat sich was bewegt, da konnte ich es spür‘n:

Ich werde großer Bruder…

Bevor ich geboren wurde, lag ich auch
genau so geschützt und warm in Mamas Bauch.
Es dauert neun Monate, bis man geboren wird.
Ich kann es kaum erwarten, bald sind wir zu viert.

Ich werde großer Bruder…

Wenn ein Baby weint, will es vielleicht trinken?
Oder ist die Windel voll? Ups, das könnte stinken.
Wir brauchen noch ein Bett, Nuckel-Flasche, Strampelhose.
Ich helfe wo ich kann, bald bin ich hier der Große:

Ich werde großer Bruder…


23. Im grauen November
(Musik & Text: Maik Göpel)

Mein Schatten ist schief,
die Sonne steht tief,
nur über Mittag schaut sie mal kurz raus.
Tautropfenbeladen
ein Spinnwebenfaden,
es wird ungemütlich,
ich verzieh mich ins Haus.

Im grauen November male ich mir
den bunten Herbst auf weißes Papier:

Den blauen Himmel,
ein Blättergewimmel,
orangebrauner Teppich
auf grünem Gras;
im nasskalten Wetter
leuchten die Blätter,
ein gelbes Kürbisgesicht
macht mir Spaß.

Im grauen November…

Vielleicht mal ich auch
letzte Beeren am Strauch,
rot die Hagebutten
und blaue Schlehen.
Auf meinem Blatte,
sind wie Zuckerwatte,
schon Nebelschwaden
hinterm Garten zu sehen.

Im grauen November…

Einen Specht mal ich noch,
der klopft sich ein Loch
für einen kleinen Insektenfang.
Zwischen dem Reisig
sucht ein Eichhörnchen fleißig
Nüsse und Pilze,
denn der Winter wird lang.

Im grauen November…


24. Gackert da wieder jemand
(Text & Musik: Maik Göpel)

Gackert da wieder jemand im Gänsestall?
Gack, Gack, Gack - Gackergäste im Gänsestall.
Gack, Gack, Gack - ein Gegacker im Gänsestall.
Gack, Gack, Gack - Gackergäste im Gänsestall.
Gut gemacht, gut gegackert im Gänsestall,
Gackergäste, besucht uns doch wieder mal.
Gggggute Nacht!


25. Ich glaube, jetzt ist Schluss
(Text & Musik: Maik Göpel)

Die Mäuse haben müde Füße,
sie freu‘n sich schon auf ihr Gemüse,
gleich fährt der letzte Mäusezirkusbus:
Ich glaube, ich glaube, ich glaube, gleich ist Schluss.

Die Schnecke schnarcht schon ziemlich lang,
langsam verstummt der Froschgesang,
unter Wasser blubbert Blasius:
Ich glaube…

Hundemüde das Orchester,
gähnend gibt die große Schwester
dem kleinen Bruder einen Einschlafkuss.
Ich glaube…

Auch Opa träumt schon eine Weile.
Gleich sing ich die letzte Zeile,
denn es könnte sein, dass ich mal muss:
Ich glaube, jetzt ist Schluss!

Noten
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